FAQ
Fragen zur lokalen KI-Anlage. Klar beantwortet.
Wählen Sie Ihre Perspektive. Zu jeder Antwort steht der Nachweis, der im Projekt dazu entsteht.
Beginnen Sie bei der Frage, die Ihre Rolle beantworten muss.
Jede Antwort trennt die Kurzantwort vom Nachweis, der im Projekt tatsächlich entsteht.
Projektablauf und DauerWas passiert vor der Hardwarebestellung?
Wir erfassen Aufgaben, Gleichzeitigkeit, Datenräume und vorhandene Infrastruktur. Erst danach erhalten Sie einen schriftlichen Systemplan und ein verbindliches Angebot.
Projektablauf und DauerWomit beginnt ein sinnvoller Pilot?
Mit einem klar begrenzten Vorgang, repräsentativen Beispieldaten und vorher vereinbarten Erfolgskriterien. Der Pilot prüft Qualität, Rechte, Last und Bedienbarkeit.
Hardware und AufstellortMuss bereits ein Serverraum vorhanden sein?
Nein. Aufstellort, Strom, Kühlung, Netzwerk und physische Sicherheit werden in der Bestandsaufnahme geprüft und fließen in die Dimensionierung ein.
Hardware und AufstellortWie wird die Hardware später erweitert?
Der Ausbaupfad wird im Systemplan berücksichtigt. Ob zusätzliche GPUs, Speicher oder ein weiterer Knoten sinnvoll sind, wird anhand derselben Lastprofile geprüft.
Hardware und AufstellortWelche laufenden Kosten entstehen im Betrieb?
Strom und Kühlung hängen an der Anlagenklasse. Der Systemplan weist die elektrische Anschlussleistung und den erwarteten Verbrauch je Lastprofil aus; dazu kommen Wartung und, je nach Betriebsform, Miete oder Servicevertrag.
Modellwahl und LizenzenSind die Modelle später austauschbar?
Ja, soweit Hardware, Lizenz und Anwendung dies zulassen. sinlu dokumentiert die gewählte Modellklasse und prüft Wechsel anhand derselben Aufgaben.
Modellwahl und LizenzenWird immer das größte Modell gewählt?
Nein. Qualität, Lizenz, Geschwindigkeit, Kontext und Hardwarebedarf werden gemeinsam bewertet. Eine größere Modellklasse ist nur sinnvoll, wenn sie im Test einen relevanten Vorteil zeigt.
Nutzer und ErweiterungWie viele Nutzer unterstützt eine Anlage?
Registrierte Nutzer allein reichen für eine belastbare Angabe nicht. Entscheidend sind gleichzeitige Anfragen, Kontextlänge, Antwortgeschwindigkeit und Arbeitsprofil.
Datenfluss, Rechte und AuditVergibt das Modell Zugriffsrechte?
Nein. Identitäten, Gruppen und Datenraumregeln kommen aus der Plattform und Ihren angebundenen Systemen. Werkzeugaufrufe und Ergebnisse werden protokolliert.
Datenfluss, Rechte und AuditWelche Daten verlassen die Anlage?
Der projektbezogene Datenfluss benennt jede Quelle und jedes Ziel. Für die lokale Modellverarbeitung sind keine externen Modellaufrufe vorgesehen; separat vereinbarte Betriebswege werden ausdrücklich dokumentiert.
Fernwartung und ServiceKann sinlu jederzeit auf die Anlage zugreifen?
Nein. Fernzugriff wird als eigener, kundenseitig freigegebener, widerrufbarer und protokollierter Wartungsweg eingerichtet. Vor-Ort-Service ist ebenfalls möglich.
Fernwartung und ServiceWas passiert bei einer Störung oder einem Ausfall?
Die Meldung geht an eine benannte Adresse. sinlu bestätigt den Eingang und ordnet ein, ob eine Sofortmaßnahme, eine geplante Behebung oder eine Beobachtung folgt. Die Diagnose läuft über den freigegebenen Wartungszugang oder vor Ort, jede Sitzung wird protokolliert. Fällt ein Bauteil aus, arbeitet die Anlage mit verringerter Kapazität weiter, soweit die Auslegung das trägt.
Recht und VerantwortungIst sinlu Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO?
Die reguläre KI-Verarbeitung läuft auf Ihrer Hardware in Ihrer Verantwortung — dafür braucht es keinen Auftragsverarbeiter. Für den freigegebenen Wartungszugriff, bei dem sinlu personenbezogene Daten sehen könnte, schließt sinlu eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung ab.
Recht und VerantwortungBraucht die Einführung eine Betriebsvereinbarung?
Besteht ein Betriebsrat, ist die Einführung in der Regel mitbestimmungspflichtig, weil Audit-Logs Verhalten und Leistung erfassen können (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). sinlu liefert die Unterlagen dafür mit: Rollenmatrix, Protokollumfang und Datenflussdiagramm.
Recht und VerantwortungWas bedeutet die EU-KI-Verordnung für die Anlage?
Sie betreiben die Anlage und sind damit Betreiber im Sinne der KI-Verordnung (EU) 2024/1689, geändert durch die Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026. Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III gelten danach ab dem 2. Dezember 2027; schon heute gilt, dass Sie Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz Ihres Personals ergreifen (Art. 4), dazu gehört unsere Einweisung bei der Übergabe. Welche Pflichten Ihr Einsatzzweck auslöst, wird je Anwendungsfall im Systemplan festgehalten; die Plattform liefert die technischen Nachweise dazu: Protokollierung, Modell-Dokumentation, menschliche Freigabe schreibender Schritte.
Recht und VerantwortungPasst die Anlage in ein ISO-27001- oder NIS2-Umfeld?
sinlu führt selbst kein Zertifikat und behauptet keins. Die Anlage wird so dokumentiert, dass sie in Ihr Managementsystem passt: Rollenmatrix, Datenfluss, Wartungsweg und exportierbare Protokolle sind als prüffähige Nachweise für Ihre Audits angelegt.
Recht und VerantwortungWer haftet, wenn die KI falsch antwortet?
Antworten sind Arbeitsmittel, keine automatischen Entscheidungen: Jede Antwort nennt ihre Quelle, jeder schreibende Schritt wartet auf eine benannte menschliche Freigabe. Die fachliche Entscheidung bleibt bei der Person, die freigibt. Gewährleistung für Aufbau und Betrieb der Anlage regelt der Vertrag.
Miete, Übernahme und ExitKann die Anlage gekauft oder gemietet werden?
Beides ist möglich. Laufzeit, Service, Übernahme und Rückgabe werden im individuellen Angebot festgelegt, nachdem die Anlage dimensioniert wurde.
Miete, Übernahme und ExitWas passiert bei einem späteren Anbieterwechsel?
Ein Wechsel nimmt Ihnen wenig weg, weil wenig bei sinlu liegt: Ihre Dokumente bleiben in Ihren eigenen Ablagen, der Server speichert keine Inhalte, und die Modelle haben offene Gewichte. Mit der übergabefähigen Dokumentation übernimmt ein anderer Dienstleister den Betrieb. Eigentum, Laufzeit und Rückgabe einer Mietanlage legt der Vertrag fest; die technische Übergabe planen wir als eigenen Schritt.
Miete, Übernahme und ExitWas passiert, wenn es sinlu einmal nicht mehr gibt?
Die Anlage bleibt lauffähig. Beim Kauf gehört die Hardware Ihnen, bei Miete regelt der Vertrag die Übernahme. Die Modelle haben offene Gewichte und laufen ohne den Anbieter weiter; mit der übergabefähigen Dokumentation kann ein anderer Dienstleister den Betrieb übernehmen.
Für diese Perspektive sind noch keine Fragen hinterlegt.