Niederschrift-Entwurf
Aus der Aufnahme von Gemeinderat, Ausschuss oder Dienstbesprechung entsteht auf dem Server ein Entwurf der Niederschrift. Aufnahme und Umschrift werden nach der Verabschiedung gelöscht.
Kommunen, Landkreise und Landesbehörden
sinlu berät Verwaltungen zu lokalen Sprachmodellen, wählt die Server aus, baut sie in Ihrem Rechenzentrum auf, nimmt sie in Betrieb und übernimmt die Wartung. Niederschriften, Recherchen und Schreiben entstehen auf Hardware im Netz der Verwaltung.
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg hat am 10.06.2026 einen Leitfaden zur KI-Transkription von Gemeinderatssitzungen veröffentlicht. Für die technische Umsetzung nennt er: „Bevorzugt: On-Premise-Lösung oder abgeschottete Instanz." Aufzeichnung und Umschrift sind nach Verabschiedung der Niederschrift zu löschen.
Ein Server im Netz der Verwaltung erfüllt die erste Bedingung durch seinen Aufstellort: 0 externe Modell-APIs im Regelbetrieb. Die Löschung wird als Ablauf eingerichtet und im Protokoll nachgewiesen.
Was für Sitzungen gilt, gilt für Bürgeranfragen, Personalakten und Sozialdaten erst recht. Die Anlage arbeitet mit den Rechten aus Ihrem Verzeichnisdienst: Wer eine Akte im Fachverfahren nicht sehen darf, bekommt sie auch über die KI nicht zu sehen.
Jeder Anwendungsfall liefert einen Entwurf oder eine Fundstelle. Was die Verwaltung verlässt, hat die zuständige Stelle geprüft.
Aus der Aufnahme von Gemeinderat, Ausschuss oder Dienstbesprechung entsteht auf dem Server ein Entwurf der Niederschrift. Aufnahme und Umschrift werden nach der Verabschiedung gelöscht.
Fragen in eigenen Worten, Antworten aus Satzungen, Dienstanweisungen und Beschlussbüchern, jeweils mit Fundstelle.
Ein Antwortentwurf aus Ihren Textbausteinen und Informationen, zum Prüfen durch die Sachbearbeitung.
Eingangsbestätigungen, Nachforderungen und Anhörungsschreiben als Entwurf, in der Form Ihres Hauses.
Informationen für Bürgerinnen und Bürger in Leichter Sprache oder als Arbeitsübersetzung, zum Prüfen vor der Veröffentlichung.
Umfangreiche Vorlagen werden für Gremienmitglieder und Amtsleitung auf eine Seite verdichtet, mit Verweis auf die Abschnitte.
Angebote werden gegen das Leistungsverzeichnis gelesen, Abweichungen als Liste mit Fundstellen ausgegeben. Die Wertung bleibt bei der Vergabestelle.
Zweck der Anlage. Das Modell schreibt Entwürfe und findet Fundstellen. Ob ein Anspruch besteht, entscheidet die Sachbearbeitung. Für die Beurteilung von Leistungsansprüchen richten wir die Anlage nicht ein.
Die Server bauen etablierte Hersteller. Wir beraten Sie, wählen das passende System aus, bauen es bei Ihnen auf und bleiben für den Betrieb zuständig.
Wir erfassen Aufgaben, Gleichzeitigkeit, Datenräume und vorhandene Infrastruktur und klären, welche Abläufe sich für den Einstieg eignen.
Aus dem Systemplan folgt die Anlagenklasse. Wir wählen den Server herstellerunabhängig aus und beschaffen ihn.
Wir bauen den Server bei Ihnen auf, binden ihn ins Netz ein, installieren Modelle und Software und nehmen die Anlage mit Ihnen ab.
Die Mitarbeitenden melden sich mit ihrem vorhandenen Konto an, Rechte kommen aus Ihrem Verzeichnisdienst. Bei der Übergabe weisen wir die ersten Nutzer ein.
Wir überwachen die Anlage, spielen Sicherheitsaktualisierungen ein und prüfen neue Modellstände. Auf jede Störungsmeldung folgt eine Rückmeldung innerhalb von 4 Stunden, rund um die Uhr. Fernzugriff gibt es nur nach Ihrer Freigabe, widerrufbar und protokolliert.
Mehr zum Ablauf: vom Erstgespräch bis zur laufenden Anlage · Hardware der KI-Server · Rechte, Datenfluss und Protokolle
Drei Quellen prägen, wie eine Verwaltung Sprachmodelle betreiben kann.
Für die KI-Transkription von Gemeinderatssitzungen wird eine On-Premise-Lösung oder abgeschottete Instanz bevorzugt. Audioaufzeichnung und Transkript sind nach finaler Verabschiedung der Niederschrift unverzüglich zu löschen.
LfDI BW, Stand 10.06.2026KI-Systeme, mit denen Behörden die Berechtigung zu öffentlichen Unterstützungsleistungen beurteilen, zählen zu den Hochrisiko-Systemen. sinlu richtet die Anlage für Entwürfe, Suche und Zusammenfassungen ein und für diesen Zweck nicht.
KI-Verordnung, Anhang IIISozialdaten unterliegen dem Sozialgeheimnis. Auf einem Server der Behörde verarbeitet, bleiben sie für die Modellverarbeitung im Haus. Für den Wartungszugang schließt sinlu eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung ab.
§ 35 SGB I (gesetze-im-internet.de)Die Übersicht ordnet ein und ersetzt keine Rechtsberatung. Ob die Anlage für Ihren Fall genügt, prüft Ihr Datenschutz. Die Unterlagen dafür liefern wir mit: Datenflussdiagramm, Rollenmatrix, Protokollumfang und Wartungsweg.
Wer als mitwirkende Person gilt und was Kammern zum KI-Einsatz schreiben: Ratgeber KI und § 203 StGB.
Besteht ein Personalrat, ist die Einführung in der Regel mitbestimmungspflichtig, weil Protokolle Verhalten und Leistung erfassen können. Die Unterlagen dafür liefern wir mit: Rollenmatrix, Protokollumfang und Datenflussdiagramm.
Ja, wenn er den Aufstellort und den Netzzugang bereitstellt. Die Übergabepunkte zwischen seinem Betrieb und unserer Wartung halten wir im Systemplan fest.
Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen schriftlichen Systemplan mit Leistungsgrenze. Er lässt sich als Grundlage für Ihr Vergabeverfahren verwenden.
Ihre Beschäftigten nach den Rechten aus Ihrem Verzeichnisdienst. sinlu erhält Fernzugriff nur für die Wartung, nach Ihrer Freigabe, widerrufbar und protokolliert.
Weitere Antworten zu Hardware, Modellwahl und Betrieb: Fragen und Antworten zu lokalen KI-Anlagen.
Nennen Sie uns den Ablauf, bei dem Sie Cloud-KI heute nicht einsetzen dürfen. Daran zeigen wir, wie ein Server im Haus ihn abdeckt.