Diktat zu Text
Sprachaufnahmen werden auf dem Server in der Praxis umgeschrieben und als strukturierter Text bereitgestellt.
MVZ, Gemeinschaftspraxis und Praxisverbund
sinlu berät Praxen und Medizinische Versorgungszentren, wählt einen KI-Server passender Größe aus, baut ihn in Ihrer Praxis-IT auf, richtet die Software ein und übernimmt die Wartung. Diktate, Briefe und Anfragen werden im Haus bearbeitet.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist darauf hin, dass KI-Anwendungen für Praxen in aller Regel Cloud-Anwendungen sind, für deren Nutzung besondere Anforderungen gelten. Ein Server in der Praxis verarbeitet Diktate und Dokumente dort, wo die Patientenakte liegt: 0 externe Modell-APIs im Regelbetrieb.
Die Verantwortung bleibt bei Ihnen. Die KBV formuliert es so: KI fällt keine Entscheidungen, die Verantwortung liegt bei Ärzten und Psychotherapeuten. Die Anlage schreibt Entwürfe, Sie prüfen und zeichnen.
Ein eigener KI-Server trägt sich am ehesten dort, wo mehrere Arbeitsplätze ihn gleichzeitig nutzen: im MVZ, im Praxisverbund oder in der großen Gemeinschaftspraxis. Für eine Einzelpraxis prüfen wir in der Bestandsaufnahme, welche Anlagenklasse reicht.
Jeder Anwendungsfall liefert einen Entwurf. Was die Praxis verlässt, hat eine Ärztin oder ein Arzt geprüft.
Sprachaufnahmen werden auf dem Server in der Praxis umgeschrieben und als strukturierter Text bereitgestellt.
Aus Stichpunkten und vorhandenen Einträgen entsteht ein Entwurf im Stil Ihrer bisherigen Briefe.
Ein Antwortentwurf auf Basis der Unterlagen, die Sie dafür freigeben, mit Verweis auf die Stellen, auf die er sich stützt.
Mitgebrachte Befunde werden als kurze Übersicht mit Seitenangabe für die Kartei aufbereitet.
Patienteninformationen in einfacher Sprache oder in der Sprache der Patientin, zum Prüfen vor der Ausgabe.
Das Praxisteam fragt in eigenen Worten und bekommt die Antwort aus Ihren Dokumenten mit Fundstelle.
Zweck der Anlage. Das Modell schreibt Entwürfe und Zusammenfassungen. Diagnose und Therapie bleiben ärztliche Entscheidungen. Für Gesprächsprotokolle mit Patienten braucht es deren Einwilligung.
Die Server bauen etablierte Hersteller. Wir beraten Sie, wählen das passende System aus, bauen es bei Ihnen auf und bleiben für den Betrieb zuständig.
Wir erfassen Aufgaben, Gleichzeitigkeit, Datenräume und vorhandene Infrastruktur und klären, welche Abläufe sich für den Einstieg eignen.
Aus dem Systemplan folgt die Anlagenklasse. Wir wählen den Server herstellerunabhängig aus und beschaffen ihn.
Wir bauen den Server bei Ihnen auf, binden ihn ins Netz ein, installieren Modelle und Software und nehmen die Anlage mit Ihnen ab.
Die Mitarbeitenden melden sich mit ihrem vorhandenen Konto an, Rechte kommen aus Ihrem Verzeichnisdienst. Bei der Übergabe weisen wir die ersten Nutzer ein.
Wir überwachen die Anlage, spielen Sicherheitsaktualisierungen ein und prüfen neue Modellstände. Auf jede Störungsmeldung folgt eine Rückmeldung innerhalb von 4 Stunden, rund um die Uhr. Fernzugriff gibt es nur nach Ihrer Freigabe, widerrufbar und protokolliert.
Mehr zum Ablauf: vom Erstgespräch bis zur laufenden Anlage · Hardware der KI-Server · Rechte, Datenfluss und Protokolle
Diese Vorschriften und Hinweise prägen den Einsatz von Sprachmodellen in der Praxis.
KI trifft keine Entscheidungen und muss transparent sein. Patientinnen und Patienten sind aufzuklären, bei KI-Gesprächsprotokollen ist teilweise ihre Einwilligung nötig. Für Cloud-Anwendungen gelten besondere Anforderungen.
KBV, Stand 28.05.2025Berufsgeheimnisträger dürfen Geheimnisse gegenüber mitwirkenden Dienstleistern nur offenbaren, soweit das erforderlich ist, und müssen sie zur Geheimhaltung verpflichten (Abs. 3 und 4). Bei lokaler Verarbeitung sieht kein externer KI-Dienst die Inhalte. Für den Wartungszugang verpflichtet sich sinlu schriftlich zur Verschwiegenheit.
§ 203 StGB (gesetze-im-internet.de)Leistungserbringer, die Gesundheitsdaten im Wege des Cloud-Computing verarbeiten, brauchen seit dem 1. Juli 2025 ein aktuelles C5-Typ-2-Testat des Dienstes. Ein Server im eigenen Haus ist kein Cloud-Dienst. Die Anforderung knüpft deshalb an den Weg an, den die lokale Anlage vermeidet.
§ 393 SGB V (gesetze-im-internet.de)Ob Software ein Medizinprodukt ist, folgt aus ihrer Zweckbestimmung. Software, die Informationen für Diagnose oder Therapie liefern soll, fällt in der Regel darunter. sinlu richtet Anlagen für Dokumentation, Suche und Verwaltung ein und für keinen medizinischen Zweck.
MDCG 2019-11 Rev. 1, Stand 17.06.2025Die Übersicht ordnet ein und ersetzt keine Rechtsberatung. Ob die Anlage für Ihren Fall genügt, prüft Ihr Datenschutz. Die Unterlagen dafür liefern wir mit: Datenflussdiagramm, Rollenmatrix, Protokollumfang und Wartungsweg.
Wer als mitwirkende Person gilt und was Kammern zum KI-Einsatz schreiben: Ratgeber KI und § 203 StGB.
Die Praxis arbeitet in einer eigenen Oberfläche und übernimmt freigegebene Entwürfe in das Praxisverwaltungssystem. Ob eine direkte Anbindung möglich ist, hängt von der Schnittstelle Ihres PVS-Herstellers ab.
In Ihrer Praxis oder im Serverraum des MVZ. Aufstellort, Strom, Lautstärke und Kühlung prüfen wir in der Bestandsaufnahme, der Systemplan nennt die Anforderungen.
sinlu wartet den KI-Server und die KI-Software. Ihr IT-Dienstleister bleibt für Netz, Arbeitsplätze und Praxissoftware zuständig. Die Übergabepunkte halten wir im Systemplan fest.
Die Praxis arbeitet im Praxisverwaltungssystem weiter, die KI liefert nur Entwürfe zu. Auf die Störungsmeldung folgt eine Rückmeldung innerhalb von 4 Stunden, rund um die Uhr.
Weitere Antworten zu Hardware, Modellwahl und Betrieb: Fragen und Antworten zu lokalen KI-Anlagen.
Nennen Sie uns, wie viele Arbeitsplätze die KI nutzen sollen und welcher Schreibaufwand am meisten Zeit kostet. Daraus folgt die Anlagenklasse.